Nachfolgend finden Sie Produktinformationen zur acqua alta 2011, basierend auf den Angaben der Aussteller:
European Flood Control präsentiert auf der acqua alta den Deichschlauch „Tiger Dam“. Dies ist ein mit Wasser auffüllbares Schlauchsystem für die Deichverteidigung und den mobilen Hochwasserschutz, das in kürzester Zeit und ohne große Vorkenntnisse aufgebaut und einsatzbereit ist. Der Standard Tiger Dam Deichschlauch (15 Meter lang, 50 Zentimeter hoch im gefüllten Zustand) kann über einen Pyramidenaufbau flexibel auf die gewünschte Schutzhöhe reagieren und ist nach dem Einsatz wieder verwendbar. Die Deichschläuche sind in der Länge einfach miteinander zu verbinden und bis zu einer Höhe von ca. zehn Metern stapelbar. Nach Angaben von European Flood Control ist das Tiger Dam System preiswerter als der herkömmliche Einsatz mit Sandsäcken.
European Flood Control GmbH, Bremen
Stand H.200 und Außengelände
Klimadaten sind in der Umweltüberwachung zu unverzichtbaren Steuerungsindikatoren geworden. Das österreichische Unternehmen Pessl Instruments informiert auf der acqua alta über METOS®-Systeme. Diese haben nach Firmenangaben weltweit längst ihren Nutzen und ihre Bedeutung in der Umweltüberwachung bewiesen. Dies liege zum Beispiel an der flexiblen technischen Ausrichtung der Geräte, die mit vielen Sensoren unterschiedlicher Bauart ausgerüstet werden können. Alle gefertigten Messgeräte verfügen über eine einheitliche Benutzerplattform, genannt www.fieldclimate.com, die über eine passwortgeschützte Internetverbindung bedient wird. Über diese Webplattform können auch lokale Wettervorhersagen eingebunden werden. Zurzeit arbeitet die Firma an einem Projekt in China. Es werden über 800 Messsysteme aufgestellt, um reichzeitig Maßnahmen gegen drohende Gefahren vor allem Hochwasser zu ergreifen. Unter anderem messen die Stationen aktuelle Wetterdaten, wie Windgeschwindigkeit, Niederschlag und den Wasserpegel. Das Projekt wird auch in einem Vortrag im Ausstellerforum vorgestellt.
Pessl Instruments GmbH, Weiz (Österreich)
Stand H.405
Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) Hamburg informiert auf der acqua alta über den Küstenhochwasserschutz in der Hansestadt. Der LSBG präsentiert am Stand Materialien der Deichverteidigung, Informationsmaterial zum hamburgischen Hochwasserschutz und ein Deichmodel zur Demonstration der Sickerströmung in einem sandigen Deichkörper. Die Elbmetropole verfügt allein über 103 Kilometer Deichlinie, die es zu verteidigen gilt. Die LSBG informiert über den Bestand und die aktuellen Maßnahmen zum Hochwasserschutz in der Millionenstadt mit ihren unterschiedlichen Anforderungen im urbanen wie ländlichen Bereich.
Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer, Hamburg
Stand H.715
Ein Modell einer neuen innovativen Wand für den schnellen und sicheren Schutz vor Hochwasser präsentiert die Firma AquaBurg (vorher Wibbeler Hochwasserschutz) auf dem Stand des HochwasserKompetenzCentrum (HKC) e.V. auf der acqua alta. Die Wand bietet einen ganzheitlichen und autarken Schutz vor Wasserfluten. Sie ist immer vor Ort, schnell verfügbar und nur im Einsatzfall sichtbar. Wichtige Systemelemente wie Dammwinkel und Pfosten werden in einer Betonwanne verstaut und mit einem Deckel verschlossen. Die Wand von AquaBurg hat ein neues Layout, auch wurde nach Firmenangaben eine günstige Gestaltung des Verhältnisses zwischen Erfolg und Aufwand gefunden. Der Wirkungsgrad von mobilem Hochwasserschutz werde durch dieses System erhöht.
Wibbeler Hochwasserschutz, Münster
Stand H.714
Ein System, das Evakuierungsmaßnahmen auf Grund extremer hydrologischer Ereignisse (> HQ 100) optimiert, stellt das aquasoli Ingenieurbüro auf der acqua alta vor. Es wird im Rahmen des EvaSim Projektes entwickelt. Unter Verwendung eines Hochwassermanagementsystems, werden nicht nur die Ergebnisse der 2-dimensionalen Strömungsmodellierung und die darauf begründeten überschwemmten Flächen berücksichtigt, sondern auch die dadurch eingeschränkt zur Verfügung stehende Verkehrsinfrastruktur. Hierbei spielt die Schnittstelle eine entscheidende Rolle. In Abhängigkeit der Attribute Wasserstand und Fließgeschwindigkeit wird die zeitabhängige Kapazität jeder Strecke des Verkehrsnetzmodells angepasst. Ein weiter Aspekt sind die soziologischen Randbedingungen. D.h., dass die dynamische Simulation Einfluss auf das unterschiedliche Fluchtverhalten der Bevölkerung hat, was besondere Lenkungsmaßnahmen und Evakuierungsstrategien erfordern. So kann eine reibungslose Evakuierung unter Berücksichtigung der Infrastruktur über festgelegte Routen gewährleistet werden.
aquasoli Ingenieurbüro, Traunstein
Stand H.410
Mit einer neuen Containertechnik bietet die Firma Mobildeich die mobile All-in-one Lösung für den professionellen Hochwasserschutz. Der speziell entwickelte Systemcontainer mit Krananlage harmoniert nach Firmenangaben optimal mit dem bewährten Hochleistungs-Mobildeich: Er bringt bis zu 480 Meter Deich-Module pro Container raumsparend unter, und steigert die Vorteile des ohnehin schnellen Schutzsystems gleich mehrfach. Die Krananlage lässt die Module nacheinander leicht aus dem Container entnehmen. Transportsichere Aufbewahrungen halten alle wichtigen Zubehörteile bereit, und das System kann als autarke Einheit am Einsatzort abgesetzt werden. Dort wird der Mobildeich mit Haspelrädern ausgerollt und sofort mit Wasser gefüllt. Die Deichlänge ist im Prinzip unbegrenzt, da die Einzelmodule von 10 bis 50 Metern gekoppelt werden können. Mit Standardgrößen von 0,45 bis zu 2,60 Meter Durchmesser stehen Mobildeiche für unterschiedlichste Einsatzbereiche zur Verfügung.
Mobildeich GmbH Walter Wagenhuber, Hamburg
Stand H.511
The Water Framework Directive (WFD) and the Floods Directive (FD) have clear goals to improve water quality and to regulate water quantity. When coupled with the effects of climate change and increased urbanisation these create increasing pressures on water management, especially in urban areas.The use of appropriate spatial planning processes can address many urban water management problems. SKINT facilitates the implementation of sustainable urban land and water management by improving the integration of water management in spatial planning processes. SKINT gathers knowledge and experience from successful initiatives and provides (communication) tools for water managers and spatial planners. These will provide an improved skills base to enable effective integrated management of ground and surface water quality and quantity. SKINT raises awareness amongst decision makers about sustainability in general and the environment in particular to help ensure that better decisions are made about measures to improve water quality and reduce flood risk in urban areas.
Hoogheemraadschap Hollands Noorderkwartier, Heerhugowaard (Holland)
Stand H.245
Mit der Entwicklung des AQUARIWA Hochwasserschutzsystems ist es nach Angaben des Unternehmens gelungen, eine bahnbrechende Idee zum mobilen Hochwasserschutz umzusetzen. Das System, das auf der acqua alta vorgestellt wird, besteht aus einer GFK-Platte mit den Maßen von 1.20 Meter Breite, 4 Meter Länge und einer Wandstärke von 4 Millimetern. An der Unterkante ist ein starkes Gewebenetz angebracht. Die GFK-Platte wird zu einem Zylinder gebogen und mit einer einfachen Verschlusseinrichtung, einem Riegel, zusammengefügt. Nach dem Zusammenbiegen der Zylinderplatte bildet das Netzgewebe einen idealen Zylinderboden. Wenn der Zylinder nun mit Wasser, Sand, Kies oder einem ähnlich schwerem Medium gefüllt wird, ist ein mit 1,2 qm Inhalt unverrückbares Hochwasser-Schutzsystem entstanden, das auch bei schwierigem Untergrund aufgrund des flexiblen Bodens perfekt einsetzbar ist. Die Vorteile für mobilen Hochwasserschutz sind u.a. die minimale Lagerfläche, schneller Transport und Aufbau, sofortiger Schutz und multifunktionale Verwendung.
Aquariwa GmbH, Neu-Isenburg
Stand H.100 und Außengelände
Rund um die Elbinseln in Hamburg schützen Deiche und Hochwasserschutzwände bis zu 9,35 Meter Höhe vor der Flut. Sie sind Teil der Kulturlandschaft, ohne sie würde es die heutigen Elbinseln nicht geben. Die IBA Hamburg entwickelt das Projekt „Deichpark Elbinsel“ mit einem Beirat aus Landesbetrieb für Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG), der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU), Hamburg Port Authority (HPA), KLIMZUG NORD, der Technischen Universität Hamburg-Harburg TUHH und dem Deichverband Wilhelmsburg. Ziel des Projektes ist ein Prozess der wasserbezogenen Stadtentwicklung. Das Projekt „Deichpark Elbinsel“ stellt die Aufgabe des Hochwasserschutzes in Form technischer Bauwerke dar, bietet eine Kommunikationsplattform, fördert Ästhetik und Erlebbarkeit der Schutzbauwerke, schafft Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten und weist auf die Herausforderung der notwendigen Klimaanpassung hin. Die IBA Hamburg bietet den Besuchern der acqua alta die Möglichkeit, sich über den Deichpark zu informieren und ihn so verstehen zu lernen.
Internationale Bauausstellung IBA Hamburg GmbH, Hamburg
Stand H.520
Um die Belange des von der Bundesregierung verabschiedeten Gesetzes von 2005 zur Verbesserung des vorbeugenden Hochwasserschutzes berücksichtigen zu können, wurde von der Technischen Universität Hamburg-Harburg ein Decision-Support-System für Planer entwickelt. Damit kann er die Wirkungsnachweise für sein Planungsvorhaben erstellen und geeignete wasserwirtschaftliche Maßnahmen einleiten. Der Software ermöglicht es, Maßnahmen zum Ausgleich der Wasserführung (Hochwasserneutralität) qualitativ und quantitativ gegenüberzustellen. Voraussetzung ist, dass aktuelle kalibrierte hydrologische, hydraulische und Hochwasserrisiko-Modelle vorhanden sind. Diese Modelle sind von Experten zu pflegen und für den Kalypso Planer Client aufzubereiten. Anhand eines Multi-Touch-Bildschirms werden die Maßnahmen vom Nutzer definiert. Das Institut für Wasserbau stellt diese Neuheit auf der acqua alta vor. Außerdem zeigt die TU ein Hochwasseranimationsstudio, das die Flutung eines Wohnraumes simuliert.
Technische Universität Hamburg-Harburg
Stand H.615
In einem aufwendigen Modellversuch prüfte die RWTH-Aachen unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Holger Schüttrumpf im großen Wellenkanal Hannover die Stabilität von Deckwerken. Dazu erstellte das Institut für Wasserbau (IWW) einen Nachbau eines Deiches im Maßstab 1:1. Die Forscher verglichen die Verkalit®-Deckwerksteine mit klassischen Setzsteinen. Während das herkömmliche Deckwerk durch die Wellen zerstört wurde, blieb die Verkalit®-Fläche unversehrt. Mit den Verkalit®-Deckwerksteinen der BERDING BETON GmbH, die auf der acqua alta ausstellt, werden seit Jahren Deiche dauerhaft befestigt. Das Besondere daran ist das einzigartige Nut-Feder-System, das wie ein Kugellager wirkt. Durch dieses entsteht ein vollflächiges Verbundsystem, bei dem die Kraft der Wellen nach Angaben des Unternehmens sicher abgeleitet wird. Gleichzeitig können Neigungsübergänge ohne Unterbrechungen hergestellt werden. Durch den vertikalen Verbund bleibt das Deckwerk flexibel, so dass eventuelle Unterspülungen oder Absackungen sofort zu erkennen sind, sowie dauerhaft stabil.
Berding Beton GmbH, Steinfeld
Stand H.712
INNESYS-PLS (Prozessleitsystem) ist eine Software zur Visualisierung von umfassenden Vorgängen und Prozessen. Mit dieser Applikation werden Daten von unterschiedlichen Standorten gesammelt und strukturiert anschaulich graphisch dargestellt. Auf Grundlage digital gesammelter Daten gibt INNESYS-PLS einen umfassenden Überblick der unterschiedlichen Betriebszustände und eventuell anfallender Störmeldungen ihrer automatisiert betriebenen Objekte. Darüber hinaus stellt das System verschiedene Analysewerkzeuge zur Verfügung. Durch eine Benachrichtigungsfunktion können die Verantwortlichen über die aktuellen Entwicklungen informiert und gegebenenfalls alarmiert werden. „Im Januar 2011 hatten wir drei Tage Dauerregen in unserem Verbandsgebiet. Dank des erfolgreichen Einsatzes von INNESYS-PLS konnten Schäden in beträchtlicher Höhe verhindert werden“, so Gerold Werner, Geschäftsführer des Zweckverbandes Elsenz-Schwarzbach.
INNESYS GmbH, Waibstadt
Stand H.115
Wenn Deiche langsam absacken, Böschungen unmerklich ins Rutschen geraten oder Großbauwerke außergewöhnlichen Belastungen ausgesetzt sind, dann ist Gefahr im Verzug. Solche langsamen Veränderungen zu registrieren, ist für den Betreiber von Hochwasserschutzanlagen meist nicht oder nur mit großem Aufwand möglich. Eine interessante Alternative zu konventionellen Methoden bietet das neue satellitengestützte Verfahren zur Erfassung von horizontalen und vertikalen Versätzen an Bauwerken. Durch die Auswertung von Signalen des globalen Navigationssatellitensystems (GNSS) durch bodengestützte Empfänger, die an relevanten Punkten eines Gebäudes oder Deiches befestigt sind, erfolgt die ständige Überwachung der Statik. Damit kann die Zuverlässigkeit und Tragfähigkeit von Bauwerken verlässlich überwacht werden. Herausragende Merkmale des Systems sind die Allwettertauglichkeit, die autarke Stromversorgung und die offene Systemarchitektur. Das kosteneffektive und mobile System ist für das dauerhafte Monitoring von instabilen Deichen und Böschungen wie auch für die Beweissicherung von Bauwerken bei Umbau- und Sanierungsmaßnahmen sehr gut geeignet.
Koordinierungsbüro Geotechnologien, Potsdam
Stand H.313
Für den nationalen und internationalen Verkehr ist die Schifffahrt ein volkswirtschaftlich und ökologisch unentbehrlicher Verkehrsträger. Folglich ist es wichtig abzuschätzen, ob und wie Wasserstraßen vom Klimawandel betroffen sein werden. Daher hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) zur Analyse der gegenwärtigen und zukünftigen Situation der schiffbaren Gewässer das Forschungsprogramm KLIWAS ins Leben gerufen. Die KLIWAS-Wissenschaftler analysieren die Gewässer hinsichtlich ihrer gegenwärtigen hydrologischen, chemischen, biologischen und ökologischen Eigenschaften. Sie modellieren klimabedingte Änderungen und entwickeln ökologisch und ökonomisch sinnvolle Anpassungsoptionen für die Wasserstraße der Zukunft. Die Forschungen wurden im März 2009 aufgenommen und werden Ende 2013 abgeschlossen. Auf der acqua alta werden auf dem KLIWAS-Ausstellungsstand erste Ergebnisse präsentiert.
Bundesanstalt für Gewässerkunde, Koblenz
Stand H.140
Eine neuartige Hochleistungs-Sandsack-Füllanlage für den Deich- und Katastrophenschutz hat Aljo Aluminium-Bau Jonuscheit GmbH, ein Unternehmen aus dem niedersächsischen Berne, entwickelt. Mehrere Anlagen sind bereits bei verschiedenen Deichunterhaltungsverbänden erfolgreich im Einsatz. Die transportable, robuste und kompakte Anlage mit einem großen Trichtervolumen von 2m³ hat eine Ausbringung von ca. 1200 Sandsäcken in der Stunde. Zwei voneinander unabhängige Auswurföffnungen, mit jeweils individuell einstellbarer Füllmenge der Säcke und integrierten Sackzunähmaschinen garantieren optimal gefüllte Sandsäcke. Mit Rollenbahnen und Förderbändern werden die Säcke auf kürzestem Weg auf Transportpaletten oder Transportfahrzeuge verladen. Die Anlage kann vor Ort über ein Stromaggregat betrieben werden als auch wettergeschützt unter Dach. Während der acqua alta in Hamburg laufen ständig Vorführungen auf dem CCH-Vorplatz.
Aljo Aluminium-Bau, Berne
Stand H.420 und CCH-Vorplatz 4
Im Ernstfall müssen Messdaten für Pegel- oder Durchflusswerte vor Ort in Echtzeit verfügbar sein, auch wenn keine oder nur unzureichende Energieversorgung oder Datenleitungen an den Messstellen vorhanden sind. MTA Messtechnik hat mit WCS - Water Control Systems® eine Lösung für mobiles Monitoring entwickelt, ideal für offene Kanäle, Bäche und Entlastungsanlagen zur Ermittlung von Regen-, Fremdwasser- oder Indirekteinleitungen. Sensoren messen regelmäßig Wasserpegel und Durchflussmenge und übertragen die Daten über das Internet an einen angeschlossenen Server. Unter Betriebsbedingungen problemlos ein- und ausbaubar arbeitet WCS – Water Control Systems® mit größter Genauigkeit. Es sorgt dank seiner Alarmfunktion per SMS oder Email für Sicherheit, damit die richtigen Entscheidungen für den Hochwasserschutz rechtzeitig getroffen werden können. Der österreichische Aussteller MTA Messtechnik präsentiert WCS – Water Control Systems® auf der acqua alta.
MTA Messtechnik GmbH, St.Veit/Glan (Österreich)
Stand H.445
Hochwasser ist immer ein Naturereignis und lässt sich nicht verhindern. Moderner Hochwasserschutz kann allerdings vermeiden, dass dieses Ereignis zu einer Katastrophe wird. Der mobile PREFA Hochwasserschutz, der auf der acqua alta präsentiert wird, besteht aus robusten und korrosionsfreien Aluminiumprofilen, die in einem Nut- und Feder-System einfach aufeinander gestapelt werden. Fenster, Türen und Tore, aber auch ufernahe Landschaftsflächen werden rasch und effektiv vor eintretendem Wasser geschützt. Durch das geringe Gewicht ist das System im Notfall jederzeit einsatzbereit und kann auch von nur einer Person aufgebaut werden. Die individuellen Lösungen sind bestens geeignet, um einzelne Objekte oder ganze Gebiete vor Überflutungen zu bewahren.
Prefa Aluminiumprodukte GmbH, Marktl/Lilienfeld (Österreich)
Stand H.425
Die breite Facette zum Thema Hochwasser bzw. -schutz wird auf der acqua alta in einem Gemeinschaftsstand unter der Federführung des Kölner HochwasserKompetenzCentrum (HKC) e.V. ausgestellt. Die Akteure sind: Internationale Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR), Deutsches Komitee Katastrophenvorsorge (DKKV) e. V., Hochwassernotgemeinschaft Rhein (HWNG) e. V., Stadtentwässerungsbetriebe Köln (StEB) AöR, Berding Beton GmbH, MOBILDEICH und Wibbeler Hochwasserschutz. Durch die Kombination unterschiedlicher Akteure, die sowohl über fachliche Kompetenz als auch über praktische Erfahrungen verfügen, können neue technische Entwicklungen sowie das aktuelle Fachwissen und die Erfahrungen zum Hochwasserschutz gezeigt und vermittelt werden. Eine wesentliche Rolle spielt auch, dass die Fachkompetenz der Aussteller nicht nur regional begrenzt, sondern auch überregional vorhanden ist. Somit werden kleine als auch große Einzugsgebiete betrachtet. Die Aussteller wollen gemeinsam durch ihre Arbeit den Hochwasserschutz bzw. das Risikomanagement national und international erweitern und verbessern.
HochwasserKompetenzCentrum (HKC) e.V., Köln
Stand H.710
ThyssenKrupp GfT Bautechnik GmbH stellt auf der acqua alta das neue mobile Dammbalkensystem „TKR-3“ vor, das in Zusammenarbeit mit der TU Berlin sowie der Roslauer Schiffswerft entwickelt wurde. Es ist u.a. Teil der Schutzanlage im Ostseebadeort Timmendorfer Strand, die die Bewohner vor Sturmfluten bewahren soll. Das System lässt sich zuverlässig, einfach und schnell ohne Spezialkenntnisse montieren. Maßgebliches Bauelement der Mobilen Dammbalkenwand ist die einzigartige neu entwickelte Mittelstütze. Das System besteht aus dem Köcherunterteil (Einbauteil in einem Betonholm), einer Abdeckplatte, dem Köcheroberteil mit Spannkloben und Spannschrauben sowie einem Stützenprofil mit Stützenkonsolen. Im Einsatzfall wird die Abdeckplatte des Köcherunterteils mit einem Einsteckschlüssel geöffnet und das Stützenprofil mit Köcheroberteil in das einbetonierte Köcherunterteil eingestellt und exakt positioniert.
ThyssenKrupp GfT Bautechnik GmbH, Essen
Stand H.440
Schon seit der ersten acqua alta ist das Institut für Wasserbau und Technische Hydromechanik der TU Dresden (IWD) als Aussteller mit dabei. Der Ausstellungsstand gibt einen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten des Institutes in Lehre und Forschung. Letztere erstreckt sich über den ökologisch verträglichen Wasserbau, den Hochwasserschutz sowie die Wasserkraftnutzung an Flüssen und im Küstenbereich über die Sicherheit von Wasserbauten und deren hydraulische Bemessung bis hin zur Erstellung und Anwendung von numerischen und physikalischen Modellen. In den jährlich stattfindenden Dresdner Wasserbaukolloquien werden u.a. die Ergebnisse dieser Arbeiten der Fachöffentlichkeit präsentiert, das nächste Mal zu dem Thema „Staubauwerke planen, bauen, betreiben“ am 8./9. März 2012.
TU Dresden, Institut f. Wasserbau u. Technische Hydromechanik
Stand H.340
Die Duktus Gruppe versteht sich als führendes, europäisches Industrieunternehmen im Bereich Wasserwirtschaft und Tiefbau. Entwickelt, produziert und vermarktet werden hochwertige Systeme (Rohrleitungen, Verbindungen und Zubehör) für den Wassertransport sowie wirtschaftliche Tiefgründungssysteme (Pfähle) aus duktilem Gusseisen. Duktus steht für Rohrsysteme und ihre Anwendungslösungen aus duktilem Guss. Wichtige Anwendungsbereiche sind die kommunale Wasserversorgung, Druckrohre für Schneeanlagen und Kleinkraftwerke, Feuerlöschleitungen sowie hoch beanspruchte (Druck-)Kanalleitungen. Mit den duktilen Rammpfählen der Unternehmensgruppe steht zusätzlich ein äußerst wirtschaftliches Gründungssystem für den Hochbau zur Verfügung, das bei der Fundamentierung auf wenig tragfähigem Baugrund zuverlässig für Sicherheit sorgt.
Duktus Rohrsysteme Wetzlar GmbH
Stand H.113
Der erst im Mai gegründete „Europaverband Hochwasserschutz“ stellt sich auf der acqua alta der Fachwelt vor. 18 Firmen aus fünf europäischen Ländern haben einstimmig für die Gründung eines Verbandes gestimmt, der sich um die Belange aller im Hochwasserschutz Tätigen kümmern wird. Der Ansatz hierfür liegt nach Angaben des Verbandes unter anderem darin, dass sehr viele Interessengruppen versucht hätten, den Produzenten des Hochwasserschutzes - und hier speziell bei Mobilen Systemen - Herstellungs- und Sicherheitskriterien von außen vorzuschreiben. Der Verband wolle „gegen diese Fremdbestimmung“ vorgehen. Auch die europaweite Praxis, in öffentlichen Ausschreibungen das Hochwasserschutzsystem im Vorfeld schon fest zu schreiben, wird es - wenn es nach der Satzung des Europaverbandes geht - zukünftig nicht mehr geben. „Produktneutralität in Ausschreibungen der öffentlichen Hand und öffentlich rechtlicher Gesellschaften werde den Hochwasserschutz wieder in die Marktwirtschaft zurückführen“, heißt es. Für Gütezeichen und Weiterentwicklung des Verbandregelwerks wird ein Forschungsinstitut gegründet.
Europaverband Hochwasserschutz e.V., Koblenz
Stand H.230